Seien Sie dabei!
Wann? 24. April 2026, 10:30
Startpunkt: Botanischer Garten auf der Hardt, Wuppertal Elberfeld
Route:
- Bodenfeuchtesensor im Botanischen Garten
- Naturdenkmal Stieleiche auf der Hardt (Kampagne "Danke, du bist astrein!" (Öffnet in einem neuen Tab))
- Linde auf der Hardt (Kampagne "Danke, du bist astrein!" (Öffnet in einem neuen Tab))
- Naturdenkmal Esche im Else-Lasker-Schüler-Park (Kampagne "Danke, du bist astrein!" (Öffnet in einem neuen Tab))
- Luftschadstoffsensorik (Passivsammler) am Hofkamp
- Verkehrsssensorik Bundesallee, Ecke Wupperstraße
- Wasserstandssensorik am Košice-Ufer/Barmer Straße
Dauer: circa 2 Stunden
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!
Sensoren für eine zukunftsfähige Stadt
Einen Tag vor dem Welttag des Baumes laden wir Sie zu einem besonderen Sensorspaziergang mit Startpunkt im Botanischen Garten auf der Hardt ein – mit einem klaren Fokus auf Wuppertals Bäume.
Christine Pohl, Projektleiterin des Smart City Kernprojekts DigiTal Zwilling, zeigt Ihnen live vor Ort, wie Sensoren dazu beitragen, unsere Stadt nachhaltiger, effizienter und krisenfester zu gestalten. Unterstützt wird sie dabei vom Ressort Grünflächen und Forsten der Stadt Wuppertal sowie vom Ressort Umweltplanung.
An vier Stationen erhalten Sie spannende Einblicke in moderne Sensortechnologien – von Bodenfeuchte über Luftqualität bis hin zu Wasserstand und Verkehr.
Ergänzt wird der Spaziergang durch Informationen zu unserer Baumkampagne „Danke, du bist astrein“ – eine Hommage an Wuppertals Bäume und zugleich ein anschauliches Beispiel dafür, welchen Beitrag der DigiTal Zwilling für den Schutz unserer Bäume und ihre Entwicklung leistet.
Stationen des Sensorspaziergangs
Unsere erste Station führt uns in den Botanischen Garten auf der Hardt. Dort erläutert Christine Pohl anschaulich die Funktionsweise sowie die gewonnenen Erkenntnisse eines dort installierten Bodenfeuchtesensors.
Diese Sensoren liefern dem Urbanen Digitalen Zwilling kontinuierlich Echtzeitdaten zur Bodenfeuchte und -temperatur. Solche Informationen sind essenziell, um Klimaentwicklungen besser zu verstehen und auf Extremwetterereignisse wie Starkregen gezielt reagieren zu können. So lassen sich beispielsweise anhand des Bodenfeuchtegehalts Rückschlüsse auf mögliche Abflussmengen ziehen. Gleichzeitig leisten die Sensoren einen wichtigen Beitrag zur Pflanzengesundheit: Trockenperioden und Dürrephasen können frühzeitig erkannt und Bewässerungsmaßnahmen entsprechend angepasst werden.
Im Anschluss richten Christine Pohl und Carsten Gnipp vom Ressort Grünflächen und Forsten den Blick auf drei Bäume unserer Kampagne „Danke, du bist astrein“. Der Ginkgo im Botanischen Garten sowie die beiden nahegelegenen Naturdenkmäler – Eiche und Linde – erzählen ihre ganz eigenen Geschichten und zeigen, welchen Beitrag der DigiTal Zwilling für ihren Schutz und ihre Entwicklung leistet. Das Prinzip ist dabei ganz einfach: Über einen QR-Code auf einem Schild am Baum lässt sich eine Hörgeschichte direkt auf dem Smartphone abrufen.
Ein weiterer Baum der Kampagne – eine Esche – befindet sich im Else-Lasker-Schüler-Park an der Else-Lasker-Schüler-Straße, nur wenige Schritte von der Hardt entfernt.
Anschließend führt uns der Weg weiter an den Hofkamp. Dort befindet sich ein Sensor zu Messung von Luftschadstoffen - genauer gesagt, einer von 33 Passivsammlerstandorten zur Erfassung von Stickstoffdioxid in Wuppertal.
An der Bundesallee, Ecke Wupperstraße, erläutert Christine Pohl am Beispiel einer Ampel mit verbauten Fußgängertasten und Induktionsschleifen die verschiedenen Möglichkeiten von Verkehrssensorik - über Sensoren zur Reisezeitmessung und Fahrzeugklassifizierung sowie den Einsatz KI-gestützter Kameras und Bluetooth-Scanner.
Zum Abschluss unseres Spaziergangs erreichen wir das Košice-Ufer der Wupper hinter dem CinemaxX-Gebäude. An der Brücke Barmer Straße ist einer von insgesamt 30 Sensoren installiert, die im Rahmen des Forschungsprojekts „Bergisches HochWasserMeldeSystem 4.0“ den Wasserstand der Wupper erfassen. Zum Einsatz kommen moderne Messverfahren wie Radar-, Ultraschall- und Drucksensorik – mit dem Ziel, künftig schneller und präziser auf mögliche Hochwasserereignisse reagieren zu können.
Mehr zum Thema Bodenfeuchtesensorik im DigiTal Zwilling erfahren sie hier (Öffnet in einem neuen Tab).
Mehr zur Kampagne "Danke, du bist astrein" sowie alle Hörgeschichten gibt es hier (Öffnet in einem neuen Tab).
