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Danke, du bist astrein!

Sie spenden Schatten, reinigen die Luft und versorgen uns mit Sauerstoff – unsere Bäume leisten täglich Enormes. Lassen Sie sich von unseren grünen Begleitern mehr darüber erzählen und erfahren Sie, wie wir sie mit dem DigiTal Zwilling gezielt unterstützen.

Unsere Stadt zählt zu den grünsten Städten Europas. Doch wie viele Bäume gibt es in Wuppertal? Welchen Beitrag leisten sie für unser Klima und unsere Lebensqualität?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unserer Kampagne „Danke, du bist astrein!“. Denn unsere Bäume sind lebenswichtig: Sie kühlen die Luft, filtern Schadstoffe, speichern CO₂ und bieten Lebensraum für unzählige Tiere. Gleichzeitig stehen sie zunehmend unter Druck – durch Hitze, Trockenheit und Schädlinge. Umso wichtiger ist es, genauer hinzusehen und gezielt zu handeln.

Die Stimmen der Bäume: Was sie uns zu sagen haben

Im Rahmen der Kampagne lassen wir insgesamt 11 Bäume in 7 Stadtteilen „zu Wort kommen“. Vor Ort macht jeweils ein Schild auf den Baum aufmerksam. Über einen QR-Code gelangen Passant*innen direkt zu einer rund anderthalbminütigen Hörgeschichte. 

Buche, Esche, Eiche, Ginkgo, Linde und Kastanie berichten aus ihrer Perspektive: von den Herausforderungen durch Hitze, Trockenheit und Schädlinge, aber auch von dem, was sie täglich für uns leisten – saubere Luft, kühlende Schatten und wertvollen Lebensraum. So wird hörbar, wie eng unser Leben mit dem der Bäume verbunden ist – und warum ihr Schutz auch unsere Zukunft sichert.

Die Auswahl unserer "sprechenden Bäume" erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Ressort Grünflächen und Forsten der Stadt Wuppertal. Die meisten von ihnen tragen den Titel Naturdenkmal (Öffnet in einem neuen Tab)- eine besondere Auszeichnung für Bäume, die aufgrund ihres Alters, ihrer Seltenheit oder ihrer Bedeutung unter Schutz stehen.

Buche

Danke, Buche

Ich bin eine Buche – eine klare Verliererin des Klimawandels. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was für einen Trockenstress ich habe, wenn der Regen wochenlang ausbleibt und die Temperaturen steigen. 

Hören Sie die Geschichte der Buche!

Die Geschichte der Buche

Linde

Danke, Linde

Ich bin eine Linde. Ich bin ein echtes Urgestein, nur, dass ich aus Holz und Blättern bestehe. Man sagt: Linden kommen 300 Jahre, bleiben 300 Jahre und gehen 300 Jahre. Ein ganz schön langes Leben, oder?

Hören Sie sich die Geschichte der Linde an!

Die Geschichte der Linde

Eiche

Danke, Eiche

Ich bin eine Eiche. Und ich bin ziemlich beliebt – nicht nur bei euch Menschen. Vor allem bei Tieren! Ich bin ein echter Hotspot der Biodiversität.

Hören Sie sich die Geschichte der Eiche an!

Die Geschichte der Eiche

Kastanie

Danke, Kastanie

Ich bin eine Rosskastanie – und im Herbst liege ich dir zu Füßen. Dann fallen meine Früchte: plopp… plopp… plopp. Glänzend, braun, rund. Kleine Schätze, zum Sammeln und Basteln.

Hören Sie sich die Geschichte der Kastanie an!

Die Geschichte der Kastanie

Gingko

Danke, Gingko

Ich bin ein Ginkgo – ein uralter Wanderer zwischen den Zeiten. Manche nennen mich ein „lebendes Fossil“. Mich gab es schon lange bevor es eure Städte gab. Zu einer Zeit, als Dinosaurier noch über die Erde wanderten.

Hören Sie die Geschichte des Gingkos!

Die Geschichte des Gingko

Esche

Danke, Esche

Ich bin eine Esche. Ich kann bis zu 40 Meter hoch werden. Klimaveränderungen? Damit komme ich ganz gut klar. Trockenheit? Kein Problem für mich.

Hören Sie die Geschichte der Esche!

Die Geschichte der Esche

Standorte der Bäume

Buchen:

  • Am Ehrenmal, Wuppertal Cronenberg
  • Staubenthaler Straße 39 - 45, Wuppertal Ronsdorf
  • In der Fleute/Schwelmer Straße, gegenüber in der Fleute 3a. Wuppertal Langerfeld
  • Blutbuche, Engelsgarten, Wuppertal Barmen

Linden:

  • Auf der Hardt, Wuppertal Elberfeld
  • Kriegerheimstraße, Elberfeld-West

Eiche:

  • Auf der Hardt, Wuppertal Elberfeld
  • Frielinghausen 55, 42399 Wuppertal

Rosskastanien:

  • Frankenplatz, Elberfeld-Ostersbaum
  • Oststraße, Wuppertal Oberbarmen

Gingko:

  • Auf der Hardt, Eingang Botanischer Garten

Esche:

  • Else-Lasker-Schüler Park, Wuppertal Elberfeld

Veranstaltungen

Sensorspaziergang am 24. April um 10:30 Uhr - Seien Sie dabei!

Begleiten Sie uns am Freitag, 24. April, auf einen besonderen Sensorspaziergang über die Hardt und durch Elberfeld. Entdecken Sie mit uns gemeinsam die Geschichte der Bäume und lernen Sie, wie moderne Sensortechnologien unsere Stadt grüner, nachhaltiger und zukunftsfähiger machen.

Los geht es um 10.30 Uhr, Treffpunkt ist der Botanische Garten auf der Hardt in Elberfeld. 

> Jetzt mehr erfahren

Führung auf der Hardt zum Tag des Baumes am 25. April

Nehmen Sie am Samstag, 25. April, um 14 Uhr an einer spannenden Führung zum Welttag des Baumes teil. Dr. Dennise Stefan Bauer, Leiter des Botanischen Gartens, rückt dabei die besonderen Bäume im Botanischen Garten und auf der Hardt in den Mittelpunkt.

> Jetzt mehr erfahren

Stadtbaumwanderung am 25. April durch Elberfeld - Jetzt anmelden!

Bei der Stadtbaumwanderung der Bergischen VHS am Samstag, den 25. April, durch Elberfeld gibt es viel zu entdecken: Rund 50 heimische und exotische Baumarten warten darauf, erkundet zu werden. Die kostenpflichtige Führung wird von Michael Felstau geleitet. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

> Jetzt mehr erfahren (Öffnet in einem neuen Tab)

Wie wir den Bäumen mit dem Urbanen Digitalen Zwilling etwas zurückgeben

Bäume leisten viel, doch sie brauchen auch unsere Unterstützung. Mit dem Urbanen Digitalen Zwilling gehen wir neue Wege, um ihre Gesundheit zu sichern und ihre Pflege zu optimieren.

Kartenansicht im Urbanen Digitalen Zwilling

  • Automatische Baumerfassung: Es wurden 894.000 Baumkronen erfasst. Daraus ergibt sich eine tatsächliche Anzahl von 1,4 Millionen Bäumen – eine wichtige Grundlage für die Pflege, Bewässerung und Kontrolle der Bäume.
  • Baumverteilung & Baumdichte: Der Urbane Digitale Zwilling konnte feststellen, dass Cronenberg und Heckinghausen besonders viele Bäume aufweisen. Das erleichtert die Planung von weiteren Grünflächen für das ganze Stadtgebiet.

  • Baumdoktoren aus dem Weltall: Satellitendaten helfen die Chlorophyll-Aktivität der Bäume zu messen und damit die Vitalität feststellen. Dadurch kann kranken Bäumen frühzeitig geholfen werden oder eine Verbreitung der Krankheit verhindert werden.
  • Intelligentes Bewässerungsmanagement: Sensoren messen Bodenfeuchtigkeit und Temperatur, um Trockenstress früh zu erkennen und gezielt zu gießen.
  • Klimagerechte Baumauswahl: Es werden Arten geplanzt, die mit Hitze und Trockenheit besser zurechtkommen.

Danke, du bist astrein – ein Dank an Wuppertals Bäume

Wir nutzen den Tag des Baumes, um unsere grünen Riesen in den Mittelpunkt zu stellen und ihnen eine Stimme zu geben. Mit der Kampagne „Danke, du bist astrein!“ zeigen wir, was unsere Bäume für uns leisten und wie wir ihnen etwas zurückgeben können.

Wuppertal soll einer der grünsten Städte bleiben. Lassen Sie uns deshalb genauer hinsehen und hinhören.

Erfahren Sie hier mehr über den Urbanen Digitalen Zwilling und die Arbeit des Ressort Grünflächen und Forsten

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Adobe Stock, Salander Studio (generiert mit KI)
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  • Wikipedia, Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 InternationalWikipedia von creativecommons
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  • Adobe Stock, Tanongsak idea photo (generiert mit KI)

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