Unsere Stadt zählt zu den grünsten Städten Europas. Doch wie viele Bäume gibt es in Wuppertal? Welchen Beitrag leisten sie für unser Klima und unsere Lebensqualität?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unserer Kampagne „Danke, du bist astrein!“. Denn unsere Bäume sind lebenswichtig: Sie kühlen die Luft, filtern Schadstoffe, speichern CO₂ und bieten Lebensraum für unzählige Tiere. Gleichzeitig stehen sie zunehmend unter Druck – durch Hitze, Trockenheit und Schädlinge. Umso wichtiger ist es, genauer hinzusehen und gezielt zu handeln.
Die Stimmen der Bäume: Was sie uns zu sagen haben
Im Rahmen der Kampagne lassen wir insgesamt 11 Bäume in 7 Stadtteilen „zu Wort kommen“. Vor Ort macht jeweils ein Schild auf den Baum aufmerksam. Über einen QR-Code gelangen Passant*innen direkt zu einer rund anderthalbminütigen Hörgeschichte.
Buche, Esche, Eiche, Ginkgo, Linde und Kastanie berichten aus ihrer Perspektive: von den Herausforderungen durch Hitze, Trockenheit und Schädlinge, aber auch von dem, was sie täglich für uns leisten – saubere Luft, kühlende Schatten und wertvollen Lebensraum. So wird hörbar, wie eng unser Leben mit dem der Bäume verbunden ist – und warum ihr Schutz auch unsere Zukunft sichert.
Die Auswahl unserer "sprechenden Bäume" erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Ressort Grünflächen und Forsten der Stadt Wuppertal. Die meisten von ihnen tragen den Titel Naturdenkmal (Öffnet in einem neuen Tab)- eine besondere Auszeichnung für Bäume, die aufgrund ihres Alters, ihrer Seltenheit oder ihrer Bedeutung unter Schutz stehen.
Buche
Linde
Eiche
Kastanie
Gingko
Esche
Standorte der Bäume
Buchen:
- Am Ehrenmal, Wuppertal Cronenberg
- Staubenthaler Straße 39 - 45, Wuppertal Ronsdorf
- In der Fleute/Schwelmer Straße, gegenüber in der Fleute 3a. Wuppertal Langerfeld
- Blutbuche, Engelsgarten, Wuppertal Barmen
Linden:
- Auf der Hardt, Wuppertal Elberfeld
- Kriegerheimstraße, Elberfeld-West
Eiche:
- Auf der Hardt, Wuppertal Elberfeld
- Frielinghausen 55, 42399 Wuppertal
Rosskastanien:
- Frankenplatz, Elberfeld-Ostersbaum
- Oststraße, Wuppertal Oberbarmen
Gingko:
- Auf der Hardt, Eingang Botanischer Garten
Esche:
- Else-Lasker-Schüler Park, Wuppertal Elberfeld
Wie wir den Bäumen mit dem Urbanen Digitalen Zwilling etwas zurückgeben
Bäume leisten viel, doch sie brauchen auch unsere Unterstützung. Mit dem Urbanen Digitalen Zwilling gehen wir neue Wege, um ihre Gesundheit zu sichern und ihre Pflege zu optimieren.
- Automatische Baumerfassung: Es wurden 894.000 Baumkronen erfasst. Daraus ergibt sich eine tatsächliche Anzahl von 1,4 Millionen Bäumen – eine wichtige Grundlage für die Pflege, Bewässerung und Kontrolle der Bäume.
- Baumverteilung & Baumdichte: Der Urbane Digitale Zwilling konnte feststellen, dass Cronenberg und Heckinghausen besonders viele Bäume aufweisen. Das erleichtert die Planung von weiteren Grünflächen für das ganze Stadtgebiet.
- Baumdoktoren aus dem Weltall: Satellitendaten helfen die Chlorophyll-Aktivität der Bäume zu messen und damit die Vitalität feststellen. Dadurch kann kranken Bäumen frühzeitig geholfen werden oder eine Verbreitung der Krankheit verhindert werden.
- Intelligentes Bewässerungsmanagement: Sensoren messen Bodenfeuchtigkeit und Temperatur, um Trockenstress früh zu erkennen und gezielt zu gießen.
- Klimagerechte Baumauswahl: Es werden Arten geplanzt, die mit Hitze und Trockenheit besser zurechtkommen.
Danke, du bist astrein – ein Dank an Wuppertals Bäume
Wir nutzen den Tag des Baumes, um unsere grünen Riesen in den Mittelpunkt zu stellen und ihnen eine Stimme zu geben. Mit der Kampagne „Danke, du bist astrein!“ zeigen wir, was unsere Bäume für uns leisten und wie wir ihnen etwas zurückgeben können.
Wuppertal soll einer der grünsten Städte bleiben. Lassen Sie uns deshalb genauer hinsehen und hinhören.
Erfahren Sie hier mehr über den Urbanen Digitalen Zwilling und die Arbeit des Ressort Grünflächen und Forsten.
