Mit wenigen Klicks Echtzeitsensordaten erhalten
Im Urbanen Digitalen Zwilling kann unter „Karteninhalte hinzufügen“ die Gruppe ‚Sensoren‘ auswählen. Die ersten live verfügbaren Sensortypen sind die Bodenfeuchtesensoren. Davon haben wir zwei verschiedene Feuchtemesssensoren: Watermark-Bodenfeuchtesensoren und ioplant-Tree Bodenfeuchtesensoren. Die Watermark-Bodenfeuchtesensoren messen den elektrischen Gleichstrom-Widerstand in der Baumgrube sowie am Wurzelballen. Daraus werden Wasserverfügbarkeit für den Baum abgeleitet.
Die ioplant Tree Bodenfeuchtesensoren sind im Boden verankert und liefern Informationen zu Bodentemperatur und Bodenfeuchte in drei Bodentiefen (30 – 60 – 90 cm).
Klimaveränderungen meistern dank Sensordaten
Die Daten sollen langfristig für ein intelligentes Bewässerungsmanagement genutzt werden. Sie helfen der Stadt, frühzeitig Trockenperioden zu erkennen und langfristig auf den Klimawandel zu reagieren. So kann zum Beispiel erkannt werden, wenn der Boden austrocknet und die Bewässerung von Bäumen lässt sich gezielter planen. Diese Entwicklung ist erst der Anfang, es werden weitere Sensoren folgen. Zudem werden die Informationen auch für die Kalibrierung von Satellitendaten eingesetzt, um flächendeckende Bodenfeuchtekarten für Wuppertal zu erhalten.
Mehrere Ressorts, ein Ziel: Mehr Nachhaltigkeit für unsere Stadt
Insgesamt sind an dem Projekt fachübergreifend neben dem DigiTal Zwilling Wuppertal das Ressort für Vermessung, Katasteramt und Geodaten und das Ressort für Klima und Nachhaltigkeit beteiligt, sowie das Ressort Umweltschutz und das Ressort Grünflächen und Forsten, in denen die Daten der Bodenfeuchtesensoren fachlich genutzt und weiter aufbereitet werden. Hier gibt es weitere Informationen über das Projekt und das Wuppertaler Sensornetzwerk.
