02.07.2026
Bisher messen Sensoren an 35 Standorten im Stadtgebiet (Öffnet in einem neuen Tab) die Luftqualität. Im Mittelpunkt steht der Schadstoff Stickstoffdioxid (NO₂), der in höheren Konzentrationen die Gesundheit belasten und insbesondere Atemwegserkrankungen begünstigen kann. Deshalb konzentrierten sich die bisherigen Messungen des Ressorts Umweltschutz vor allem auf Bereiche mit einer erwarteten hohen Schadstoffbelastung.
Im Rahmen des Projekts „Gesundes Tal“ kommen nun zusätzlich fünf sogenannte AQMesh-Sensoren zum Einsatz. Sie messen die Luftqualität gezielt an Orten, an denen sich Menschen regelmäßig über einen längeren Zeitraum aufhalten – beispielsweise auf Spielplätzen, Schulhöfen oder öffentlichen Plätzen. Für viele dieser Orte lagen bislang keine Messdaten vor.
Die ersten drei Sensoren wurden jetzt im Umfeld des Spielplatzes an der Matthäusstraße, auf dem Wichlinghauser Markt und im Wuppertaler Zoo installiert. Zwei weitere Sensoren folgen in Kürze auf einem Schulhof sowie in einer Kleingartenanlage.
Die Messdaten werden künftig an die Urbanen Datenplattform (UDP) der Stadt gesendet und verarbeitet. Sie helfen dabei, Maßnahmen für eine bessere Luftqualität in Wuppertal gezielt weiterzuentwickeln.
Der Ausbau der Sensoren ist im Rahmen des „Digitalen Schattens“ entstanden, ein Teilprojekt von „Gesundes Tal“. Ziel des Projekts ist es, städtische Daten besser miteinander zu vernetzen und für Planungs- und Entscheidungsprozesse nutzbar zu machen. So können Maßnahmen in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Stadtentwicklung künftig noch gezielter und auf einer fundierten Datengrundlage entwickelt werden.
