(26.11.2025)
Workshops zum Mitmachen und Ausprobieren
Zum ersten Mal starteten wir das Programm des Smart City Forums bereits ab 12 Uhr mit unterschiedlichen Beteiligungsformaten. Im Workshop „Datenspende und Datenhoheit in der Smart City am Beispiel von IoT-Sensorik“ tüftelten die Teilnehmer*innen gemeinsam mit dem Institute for Technologies and Management for Digital Transformation der Bergischen Universität Wuppertal an Sensoren und Datenstrukturen.
Ebenso kreativ ging es im Workshop „Digitaler Wertstoffhof mit Minetest“ zu: Schüler*innen des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums entwickelten spielerisch neue Konzepte für die Wuppertaler Abfallwirtschaft. Im Lego World Café entstanden unter dem Motto „Perspektiven für Wuppertals Stadtentwicklung“ visionäre Modelle zu Lebensqualität, Mobilität und Arbeit in der Stadt von morgen.
„Diese Steinchen sind universell – wir müssen nicht dieselbe Sprache sprechen, um gemeinsam Ideen zu entwickeln“, betonte Christine Pohl, Leiterin des Smart-City-Projekts DigiTal Zwilling, begeistert. „Entstanden sind drei kleine Zwillinge, die wir so in die Stadtplanung übernehmen könnten.“
Interaktive Ausstellung als Publikumsmagnet
Großen Zuspruch fand auch die Führung durch die Ausstellung: Besucher*innen entwickelten mit KI-Bots neue Gesundheitsideen, tauchten in die Welt des Urbanen Digitalen Zwillings ein, hinterließen Feedback an der Smart City Interaktionswand, spazierten virtuell über die geplante BUGA-Hängebrücke und kamen mit den Projektteams ins Gespräch. Vorgestellt haben wir zudem das neue Smart City Förderprojekt Smart Circular Wuppertal, das es sich zum Ziel gesetzt hat, neue kreislauffähige Geschäftsmodelle für Wuppertal zu entwickeln und umzusetzen.
Offizieller Auftakt mit KI-Avataren
Um 18 Uhr eröffnete Radio- und Fernsehmoderatorin Catherine Vogel, selbst gebürtige Wuppertalerin, das Abendprogramm. Oberbürgermeisterin Miriam Scherff erschien zunächst als KI-Avatar auf der Leinwand, bevor sie persönlich auf die Bühne trat. Als ehemalige Führungskraft in der Softwarebranche machte sie deutlich, wie sehr ihr die Digitalisierung am Herzen liegt: „Wenn wir die Daten des Urbanen Digitalen Zwillings richtig nutzen, können wir enorm viel Präventionsarbeit leisten. Ich bin überzeugt: Wuppertal liegt hier weit vorne.“
Unter dem Leitmotiv "Smart City Weiterdenken: Innovationen, Impulse, Initiativen" gaben anschließend Sandra Zeh, Dezernentin für Digitalisierung, Wirtschaft und Personal, sowie Jacqueline Stork, Leiterin des Competence Centers Smart City, – ebenfalls zunächst mit KI-Avataren – einen Ausblick auf zukünftige KI-Anwendungen in der Stadtverwaltung und die Chancen des 6G-Mobilfunknetzausbaus.
Smart City erleben – Gespräche, Ideen, Austausch
Nach dem Bühnenprogramm nutzten die Besucher*innen die Möglichkeit, in den drei Erlebnisbereichen Mitmachen, Zuhören und Austauschen tiefer in unsere Kernprojekte einzutauchen. Bierdeckel mit Fragen wie „Wissen Sie, wie Biomüll verwertet wird?“ oder „Welche Chancen sehen Sie in smarten Sensordaten?“ regten Diskussionen an.
Wer sich quer durch die Stände interaktiv einbrachte und Stempel sammelte, konnte sich am Ende ein Smart City Spielset sichern.
Auch die neue Wuppertal-App war mit Workshop und Infostand vertreten. Sie bündelt Verwaltungsangebote und wird ab dem 4. Dezember 2025 in allen gängigen App-Stores verfügbar sein.
Das dritte Smart City Forum hat gezeigt, auf welche Weise wir mit unseren drei Kernprojekten Smart Waste Tal, Gesundes Tal und DigiTal Zwilling die digitale Transformation in Wuppertal vorantreibt. Mit konkreten Anwendungsbeispielen, hoher Bürgerbeteiligung und starkem Vernetzungswillen setzt Wuppertal wichtige Impulse für eine moderne, effiziente und zukunftsfähige Stadtentwicklung.
